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BasketDocs Wissenschaftspreis

Erstmalig vergeben die deutschen Basketballärzte, die BasketDocs, einen mit 1.500 Euro dotierten Wissenschaftspreis. Bis zum 31.01.2019 besteht die Möglichkeit, Forschungsprojekte, Präventionsprogramme, Studien o.ä. beim wissenschaftlichen Gremium einzureichen. Akzeptiert werden Themen aus dem Bereich der Sportmedizin, der Sportwissenschaft, der Physiotherapie, der Trainingstherapie oder Medizin generell. Einschlusskritierium ist hierbei ganz klar, dass es ein Projekt ist, das sich um Basketball dreht. Sowohl abgeschlossene Studien, wie auch Forschungsvorhaben können eingereicht werden.

Interesse geweckt? Dann sendet Eure Projektbeschreibung an info@basketdocs.de.

 

Basketdocs Wissenschaftspreis

Einsendeschluss 31.01.2019

Preisgeld insgesamt: 1.500 Euro

 

Wissenschaftliches Gremium:

Prof. Dr. med. Johannes B. Dahm

Dr. med. Kai Fehske

Prof. Dr. phil. Olaf Hoos

Dr. med. Christoph Lukas

Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger

Sommersymposium der BasketDocs in Bietigheim-Bissingen

Das diesjährige Sommertreffen der deutschen Basketball Ärzte fand am 15. September im Reha-Zentrum Hess in Bietigheim-Bissingen statt. Die Vorträge standen dieses Jahr unter dem Thema Hightech und Wearables im Sport.

Das Programm startete mit Moritz Müller, der sehr schön die Diagnostik von Muskelverletzungen mithilfe des Ultraschalls darstellte, dank portabler Geräte ist dies inzwischen auch direkt am Spielfeldrand möglich.

Richard Latzel erläuterte dann den aktuellen Stand des Athletik Trainings bzw. der Athletik Trainer in der Basketball Bundesliga, deren Aufgabenfelder und Möglichkeiten. Hier ging er insbesondere auf die technischen Hilfsmittel ein, die zwischenzeitlich bei den meisten Vereinen Einzug gehalten haben.

Anschließend berichtete Vanessa Jax von der easy Credit BBL über die Situation der sportmedizinischen Betreuung im Bereich der Jugend-Bundesligen. Hier tut sich aktuell einiges, die Zertifizierungskriterien der easy Credit BBL für ihre Vereine wurden deutlich angezogen, zudem haben es die deutschen Basketball Ärzte, nach langem Bemühen, geschafft, dass die medizinischen Eingangschecks für JBBL und NBBL Spieler verpflichtend vorgeschrieben sind.

Nach dem leckeren Mittagessen referierte Florian Schumacher über Möglichkeiten von Wearables und Self-Tracking im Consumer-Bereich. Das Spektrum ging hier bis hin zu Genomanalyse, die man für kleines Geld in den USA bereits veranlassen kann. Kritisch ist sicherlich anzumerken wie es in diesem Bereich um den Datenschutz bestellt ist.

Leon Krämer berichtete über die Möglichkeiten der Data based performance Decisions im Basketball am Beispiel des Catapultsystems, das inzwischen im Spitzensport weite Verbreitung findet.

Möglichkeiten der Sensorik in Therapie, Training und Prävention am Beispiel der Kreuzband-Rehabilitation wurden von Jonas Trojer erläutert.

Zum Abschluss der Vorträge ging dann Claus Reinsberger auf die Möglichkeiten der Diagnostik des autonomen Nervensystems mittels Bio Sensoren ein, ein hoch komplexes Thema, dass er unterhaltsam und verständlich darlegte.

Kai Fehske und Christoph Lukas stellten dann noch die Ausschreibung des neu geschaffenen Wissenschaftspreises der deutschen Basketball Ärzte vor, bevor es dann zum traditionellen BasketDocs Basketballspiel in die Turnhalle ging. Beim gemeinsamen Abendessen und kollegialen Austausch konnten dann noch viele spannende Gespräche geführt werden bevor eine rundum gelungene Veranstaltung, die unter dem Patronat der GOTS stand, endete. Das nächste BasketDocs treffen wird dann am 23. März 2019 im Rahmen des Allstar Days stattfinden.

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